Sie schmeicheln dir wie einem Gotte oder Teufel;
sie winseln vor dir wie vor einem Gotte oder Teufel.
Was macht es! Schmeichler sind es und Winsler, und
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nicht mehr.
Auch geben sie sich dir oft als Liebenswürdige.Aber das war immer die Klugheit der Feigen. Ja, dieFeigen sind klug!
Sie denken viel über dich mit ihrer engen Seele,— bedenklich bist du ihnen stets! Alles, was viel be-dacht wird, wird bedenklich.
Sie bestrafen dich für alle deine Tugenden. Sieverzeihen dir von Grund aus nur — deine Fehlgriffe.
Weil du milde bist und gerechten Sinnes, sagstdu: „unschuldig sind sie an ihrem kleinen Dasein.“Aber ihre enge Seele denkt: „Schuld ist alles grosseDasein.“
Auch wenn du ihnen milde bist, fühlen sie sichnoch von dir verachtet; und sie geben dir deine Wohl-that zurück mit versteckten Wehtliaten.
Dein wortloser Stolz geht immer wider ihren Ge-schmack; sie frohlocken, wenn du einmal bescheidengenug bist, eitel zu sein.
Das, was wir an einem Menschen erkennen, dasentzünden wir an ihm auch. Also hüte dich vor denKleinen!
Vor dir fühlen sie sich klein, und ihre Niedrigkeitglimmt und glüht gegen dich in unsichtbarer Rache.
Merktest du nicht, wie oft sie stumm wurden, wenndu zu ihnen tratest, und wie ihre Kraft von ihnen gieng,wie der Rauch von einem erlöschenden Feuer?
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