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Also sprach Zarathustra : ein Buch für alle und keinen
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Aber der Staat lügt in allen Zungen des Gutenund Bösen; und was er auch redet, er lügt undwas er auch hat, gestohlen hat ers.

Falsch ist Alles an ihm; mit gestohlenen Zähnenheisst er, der Bissige. Falsch sind selbst seine Ein-geweide.

Sprachverwirrung des Guten und Bösen: diesesZeichen gebe ich euch als Zeichen des Staates. Wahr-lich, den Willen zum Tode deutet dieses Zeichen!Wahrlich, es winkt den Predigern des Todes!

! Viel zu Viele werden geboren: für die Überflüs-jjsigen ward der Staat erfunden!

Seht mir doch, wie er sie an sich lockt, die Ahel-zu-Vielen! Wie er sie schlingt und kaut und wiederkäut!

Auf der Erde ist nichts Grösseres als ich: derordnende Finger bin ich Gottes also brüllt dasUnthier. Und nicht nur Langgeohrte und Kurzgeäugtesinken auf die Ivniee!

Ach, auch in euch, ihr grossen Seelen, raunt erseine düsteren Lügen! Ach, er erräth die reichenFierzen, die gerne sich verschwenden!

Ja, auch euch erräth er, ihr Besieger des altenGottes! Müde wurdet ihr im Kampfe, und nun dienteure Müdigkeit noch dem neuen Götzen!

Flelden und Ehrenhafte möchte er um sich auf-stellen, der neue Götze! Gerne sonnt er sich im Sonnen-schein guter Gewissen, das kalte Unthier!j~ Alles will er euch geben, wenn ihr ihn anbetet,

; der neue Götze: also kauft er sich den Glanz eurer: Tugend und den Blick eurer stolzen Augen.

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