Ich will Kobolde um mich haben, denn ich binmuthig. Muth, der die Gespenster verscheucht, schafftsich selber Kobolde, — der Muth will lachen.
Ich empfinde nicht mehr mit euch: diese Wolke,die ich unter mir sehe, diese Schwärze und Schwere,über die ich lache, — gerade das ist eure Gewitter-wolke.
Ihr seht nach Oben, wenn ihr nach Erhebungverlangt. Und ich sehe hinab, weil ich erhoben bin.
Wer von euch kann zugleich lach en u nd erhobensein?
Wer auf den höchsten Bergen steigt, der lachtüber alle Trauer-Spiele und Trauer-Ernste.
Muth ig, unbekümmert, spöttisch, gewaltthätig —
^ -A- -- so will uns die Weisheit: sie ist ein Weib und lieb timmer nur ei nen Kriegsmann .
Ihr sagt mir: „das Leben ist schwer -zu tragen.“Aber wozu hättet ihr Vormittags euren Stolz und ,Abends eure Ergebung? J
Das Leben ist schwer zu tragen: aber so thut mirdoch nicht so zärtlich! Wir sind allesammt hübsche last-bare Esel und Eselinnen.
Was haben wir gemein mit der Rosenknospe,welche zittert, weil ihr ein Tropfen Thau auf dem Leibeliegt?
Es ist wahr: wir lieben das Leben, nicht, weil wiran’s Lebem~söndern~weil wir an’s Lieben gewöhnt^ind.
Es ist immer etwas Wahnsinn in der Liebe. Es istaber immer auch etwas Vernunft im Wahnsinn.
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