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Vorausgesetzt, dass beide Werke, der Ttiva; des Hesycliiusund das Lexicon des Suidas ihr bekannt waren, so war esfür sie bequemer, das Compendium des Hesychius für ihreliterarhistorischen Artikel auszubeuten, als aus Suidas sichmühsam die einschlägigen Notizen zusammenzusuchen. DasWerk des Hesychius hatte unter den Byzantinern einenguten Ruf: was sogar daraus zu folgern ist, dass unterseinem Namen ein sehr spätes Machwerk an das Licht trat,vgl. Lehrs, Rhein. Mus. N. F. XVII, S. 453 ff. Ebendiese Thatsache beweist, dass das echte Werk vorher ver-loren gegangen war: aber es ist kein Grund vorhanden,diesen Verlust in die Zeit zwischen Suidas und Eudocia zusetzen.
Die Frage würde entschieden sein, wenn von einigenArtikeln nachzuweisen wäre, dass Eudocia sie aus Suidasnicht schöpfen konnte, weil sie nicht im Suidas standen,ebenso wenig aber in den andern von ihr benutzten Quellen-schriften. Wir können nämlich von jedem einzelnen Artikelbestimmen, woher er floss: wir wissen, dass Eudocia nurPhilostrats vit. soph. und Laert. Diog. zu den literar-historischen Artikeln benutzte. Wenn wir abziehen, wassie diesen schuldet, so bleibt jene grosse und überwiegendeMasse zurück, die sie mit Suidas gemein hat: jedoch nichtwörtlich gemein. Vielmehr hat sie oft weniger als Suidas:was uns hier nichts angeht; sie hat aber auch oftmalsmehr. Dieses Mehr besteht zumeist in grösserer Voll-ständigkeit der einzelnen Schriftenverzeichnisse. Ich führeeinige Beispiele an:s. v. Aapoxpixoc
AiDiomx^v laxpopiav xal aXXa.
S. V. ÄTjfl^TpiOC ’IXtsuc
Eaxopixö?. s^pa'jis Tpouixa sv [kßXtotc x'.s. v. 'Eppcqopa?
TTcpl xtoXtov xal TtepioScuv.s. v. Z'/jvoSoxoe ’Ecpsaioc
Ifpa'Ls irspt aüöwtoxaxxwv xal avOTroxa'xxtov.s. v. KtxtXto?
xal TrspiVjyV'.v 'kXXdoo? xal aXXa.