steht vor folgenden Versen p- r (also yv<ü[nrj): 694. 697.
843. 855. 871. 1072. 1131. 1169 (ed. Steph. poet. gnom.).
K dagegen, Cod. Ven. Marcianus Nr. 522 ist einePergamenthandschrift in Quart, dem Catalog nach aus dem15. Jahrhundert. Er ist, wie Imm. Bekker in der Vorredezu seiner zweiten Ausgabe des Theognis sagt, ‘a v. 109ad 1106 circa sexagesimum quemque lacunosus’. Er stammt,wie gesagt, mit O zusammen aus gemeinsamer Quelle, istaber hier und da von grober Hand grob nachcorrigirt.Dahin rechne ich z. B. V. 102, wo der gemeinsame Arche-typos eine Lücke hatte, die 0 treulich wiedergiebt, die Kdagegen durch ein unsinniges y’ oxxav verdeckt. V. 104macht jene grobe Hand aus xoö [xE-ydXou oouvai De),st, wasO hat, oouvat ftsXet xö pi-ya; die richtige Lesart ist xou[j.exa3ouy iheXot. V. 632 steht in O gegen das Metrumxupvs xal. Also auch im Archetypos. Der librarius vonK will den Fehler corrigiren und conjicirt aus KAI einDAT, i8’«5, was natürlich Unsinn ist. Ebenso machte erV. 664 aus der ihm vorliegenden Lesart Ha-.vrrfi ita'vxoc, umdem Metrum zu genügen, ira'vxa ye Ham'vr^. Aus den an-geführten Stellen kann man das Ungeschick und das ober-flächliche Wissen dieses Abschreibers hinreichend ab-schätzen.
Ob I, Nr. 520 derselben Bibliothek, eine Papierhand-schrift desselben 15. Jahrhunderts, nur eine Abschrift vonK ist, lässt sich nicht bestimmen, da sie von Imm. Bekkernicht vollständig verglichen ist.
Alle übrigen Handschriften, so weit sie nach derCollation von Bekker bekannt sind 6 ), müssen als directeoder indirecte Abkömmlinge jener schon erwähnten starkinterpolirten Handschrift betrachtet werden. Doch lassensich auch unter ihnen drei Gruppen unterscheiden.
B ) Auch die Codd. Palatin., die Hoeschel zu Sehers II. Ausg. desTheognis 1620 mangelhaft verglichen hat, scheinen dieser Classe an-zugehören.