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17 : Abt. 3, Philologica ; Bd. 1 (1910) Gedrucktes und Ungedrucktes aus den Jahren 1866 - 1877
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gangbar: eine solche Uebersicht wäre zum Theil inhalt- undwerthlos ausgefallen, z. B. über die lateinische Grammatik(1869/70). Schliesslich kam ich darauf, eine Anzahl Vor-lesungen auszusondern, aus denen Abschnitte, aber diese,soweit möglich, vollständig mitgetheilt wurden. DieDisposition Nietzsches wurde jedesmal an die Spitze ge-stellt, so dass die Architectur der ganzen Vorlesung in denUmrissen ersichtlich war. Ausgewählt wurden solche Vor-lesungen, welche irgend etwas für Nietzsche Charak-teristisches boten, von welchen gewisse Fäden zugleichzeitigen oder späteren Schriften hinüberlaufen, kurz,welche biographisch von Werth erschienen. Im Vor-wort wird jedesmal angegeben, warum gerade diese undjene Vorlesung ausgewählt wurde. Man wird auch gegendiese Art der Auswahl Manches einwenden können.

Mit den Vorlesungen allein Hesse sich leicht ein halbesDutzend Bände füllen; ich glaube, was in dieser Auswahlmitgetheilt wird, genügt reichlich, um sich ein Bild desakademischen Lehrers zu machen. Nicht zu vergessen,dass die gesammten Vorlesungsmanuscripte im WeimarerArchiv aufbewahrt bleiben, so dass späteren Gelehrten dasganze Material zum Studium vorliegt. Vor dem Index,den der III. Band der Philologica bringen wird, soll einevollständige Uebersicht über die Vorlesungen und diephilologischen Manuscripte eingefügt werden mit genauerChronologie, soweit diese sich feststellen lässt. Ueberdieswird von dem hier nicht Veröffentlichten an einer weiterunten zu erwähnenden Stelle mehrfach die Rede sein.

III. Wer Nietzsches Art zu arbeiten kennt, wird sichnicht darüber wundern, dass auch aus den Jahren seinerPhilologenexistenz eine ganze Reihe von Studien, Ent-würfen, Plänen, Skizzen u. s. w. vorhanden ist. Was davonzur Veröffentlichung ausgehoben werden kann, wird nachden Vorlesungen in Band III seine Stätte finden; Entwürfezu einer Demokritarbeit, Laertiusstudien, zum Certamen,schliesslich die Metrica aus dem Jahre 1870 u. a. m. Auchhier musste aus einer Masse von wiederholten Anläufen, umirgend ein Problem contuitiv zu erfassen, eine knappe Aus-