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40) Hedonismus im jetzigen Christenthum. Aph. 240.
41) Sowohl Kant als Hegel als Schopenhauer durchmoralisches Geduldspiel bestimmt. EbensoPlato, Spinoza. Aph. 253, 410, 415.
42) Missverständniss der Heiterkeit, der Ironie.Aph. 991.
„Die Ironie des Plato, mit der eine übergrosseZartheit des Gefühls und der Sinne, eineVerletzlichkeit des Herzens sich zu schützen,wo nicht zu verbergen weiss, jenes olympischeWesen Goethes, der Verse über seine Leidenmachte, um sie loszuwerden, insgleichenStendhal, Merimee —“
43) „Gewissensbiss.“
„Der Gewissensbiss wie alle ressentimentsbei einer grossen Fülle von Kraft fehlend.(Mirabeau, B. Cellini, Cardanus.)
In wiefern auch unser Gewissen, mit seineranscheinend persönlichen Verantwortung dochnoch Heerden-Gewissen ist.“
44) Umdrehungen des moralischen Urtheils. Aph. 265.
45) Lehre vom Milieu. Aph. 70.
46) Volksthümliche Ideale, Fr. v. Assisi: Leugnung
der Seelen-Hierarchie, vor Gott alle gleich.
47) „Wir Immoralisten.“ Aph. 254, 301.
48) Freiheitsgefühl. Aph. 78g.
49) Was ist vornehm? Aph. 943.
50) Alle grossen Menschen böse Menschen. Aph. 967.
51) Tartüfferie der Wissenschaftlichkeit. Aph. 424.'
„Man giebt sich heute gern den Anstricheiner sehr bunten und vielgestaltigen An-künstelung von Wissenschaftlichkeit — be-greiflich in einem so unächten Jahrhundert,