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16 : Abth. 2, Nachgelassene Werke ; Bd. 8 (1911) Der Wille zur Macht : drittes und viertes Buch
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waren decadents-. daher die Umwerthung aller Wertheins Nihilistische (Jenseitige . . .). Sie nannten sichMoralisten, was immer sie sonst waren, Philosophen viel-leicht, Priester, Propheten, Seher, Heilige: sie glaubtenallesammt an die Moral, sie waren Eins in Einem,die Menschheit zuverbessern . . .

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Was dürfte dagegen ein Immoralist von sich ver-langen? Was werde ich mir mit diesem Buche zur Auf-gabe stellen? Vielleicht auch die Menschheit zuver-bessern, nur anders, nur umgekehrt: nämlich sie vonder Moral zu erlösen, von den Moralisten zumal,ihre gefährlichste Art von Unwissenheit ihr ins Bewusst-sein, ihr ins Gewissen zu schieben . . . Wiederher-stellung des Menschheits-Egoismus!

Disposition und Entwürfe zum dritten Buch dieses

Plans.

Der Immoralist.

i.

A. Psychologie des Guten: ein decadent; oderdas Heerdenthier.

B. Seine absolute Schädlichkeit: als Parasiten-form auf Unkosten der Wahrheit und der Zukunft.

C. Der Macchiavellismus der Guten: ihr Kampfum die Macht, ihre Mittel, zu verführen, ihre Klugheitin der Unterwerfung (z. B. einem Priester, einemMächtigen).