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möchten, d. h. einer endlichen, bestimmten, unveränderlichgleich-grossen Kraft, wie es „die Welt“ ist, die Wunder-Fähigkeit zur unendlichen Neugestaltung ihrerFormen und Lagen. Die Welt, wenn auch kein Gottmehr, soll doch der göttlichen Schöpferkraft, der unend-lichen Verwandlungs-Kraft fähig sein; sie soll es sichwillkürlich verwehren, in eine ihrer alten Formenzurückzugerathen; sie soll nicht nur die Absicht, sondernauch die Mittel haben, sich selber vor jeder Wieder-holung zu bewahren; sie soll somit in jedem Augen-blick jede ihrer Bewegungen auf die Vermeidung vonZielen, Endzuständen, Wiederholungen hin controliren— und was Alles die Folgen einer solchen unverzeihlich-verrückten Denk- und Wunsch weise sein mögen. Dasist immer noch die alte religiöse Denk- und Wunsch-weise, eine Art Sehnsucht, zu glauben, dass irgend-worin doch die Welt dem alten geliebten, unendlichen,unbegrenzt-schöpferischen Gotte gleich sei — dass irgend-worin doch „der alte Gott noch lebe“ —, jene SehnsuchtSpinoza’s, die sich in dem Worte „deus sive natura “ (erempfand sogar „natura sive deus “ —) ausdrückt. Welchesist denn aber der Satz und Glaube, mit welchem sichdie entscheidende Wendung, das jetzt erreichte Über-gewicht des wissenschaftlichen Geistes über den reli-giösen, götter-erdichtenden Geist, am bestimmtestenformulirt? Heisst er nicht: die Welt, als Kraft, darfnicht unbegrenzt gedacht werden, denn sie kann nichtso gedacht werden, — wir verbieten uns den Begriffeiner unendlichen Kraft als mit dem Begriff„Kraft“ unverträglich. Also — fehlt der Welt auchdas Vermögen zur ewigen Neuheit.