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16 : Abth. 2, Nachgelassene Werke ; Bd. 8 (1911) Der Wille zur Macht : drittes und viertes Buch
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eine dionysische Werthabmessung des Daseins ist: ichzog heraus und begriff, was hier eigentlich Ja sagt (derInstinkt der Leidenden einmal, der Instinkt der Heerdeandrerseits und jener dritte, der Instinkt der Meistengegen die Ausnahmen).

Ich errieth damit, inwiefern eine stärkere Art Menschnothwendig nach einer anderen Seite hin sich dieErhöhung und Steigerung des Menschen ausdenkenmüsste: höhere Wesen, jenseits von Gut und Böse,jenseits von jenen Werthen, die den Ursprung aus derSphäre des Leidens, der Heerde und der Meisten nichtverleugnen können, ich suchte nach den Ansätzendieser umgekehrten Idealbildung in der Geschichte (dieBegriffeheidnisch,classisch,vornehm neu entdecktund hingestellt).

1042.

Zu demonstriren, inwiefern die griechische Religiondie höhere war als die jüdisch-christliche. Letztere siegte,weil die griechische Religion selber entartet (zurück-gegangen) war.

1043 -

Es ist nicht zu verwundern, dass ein paar Jahr-tausende. nöthig sind, um die Anknüpfung wieder zufinden, es liegt wenig an ein paar Jahrtausenden!

1044.

Es muss Solche geben, die alle Verrichtungenheiligen, nicht nur Essen und Trinken: und nichtnur im Gedächtniss an sie, oder im Eins-werden mitihnen, sondern immer von Neuem und auf neueWeise soll diese Welt verklärt werden.