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Wir Heimatlosen — ja! Aber wir wollen dieVortheile unsrer Lage ausnützen und, geschweige anihr zu Grunde zu gehn, uns die freie Luft und mächtigeLichtfülle zu Gute kommen lassen.
296.
Wir Heimatlosen von Anbeginn — wir haben garkeine Wahl, wir müssen Eroberer und Entdecker sein:vielleicht dass wir, was wir selbst entbehren, unsernNachkommen hinterlassen, — dass wir ihnen eineHeimat hinterlassen.
297.
„Extdtabit Solitudo et florebit quasi lilium.“
Isaias 35, 1.
298.
Wenn ich mich jetzt nach einer langen freiwilligenVereinsamung wieder den Menschen zuwende, und wennich rufe: wo seid ihr, meine Freunde? — so geschiehtdies um grosser Dinge willen.
Ich will einen neuen Stand schaffen: einen Ordens-bund höherer Menschen, bei denen sich bedrängteGeister und Gewissen Raths erholen können; welchegleich mir nicht nur jenseits der politischen und religiösenGlaubenslehren zu leben wissen, sondern auch die Moralüberwunden haben.