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150.
Der Mensch als Moralist.
1. Wenig Wissen um unsre Wirkungen, falsche Vor-
aussetzungen über unsre Beweggründe.
2. Wechsel der moralischen Namen; das Nicht-sehen-
wollen bei den Guten.
3. Motive der Moralisten, Selbst-Erlcennen, Beichtiger
u. s. w.
4. Gesundheit und Krankheit und ihr Ausdruck bei
Guten und Bösen. Der Leib als Lehrmeister. DieMoral als Zeichensprache.
5. Böse als organische Function. Die Guten als Entar-
tung, Stehenbleiben u. s. w. „Altruismus“.
6. Gewissen der Gemeinde und des Einzelnen. Zuletzt
der Einzelne als Mehrheit.
7. Die Zukunft der Moralität. Die Religionen.
151.
Der Punkt, wo Einer den Muth bekommt, seinBöses als sein Gutes zu empfinden, z. B. der Christseine „Feigheit“.
Die Guten fast werthlos jetzt. Auf die Bösen mitreligiösem Willen kommt es an! Und immer wares so!
152.
A. Es bestehen moralische Werthschätzungen.Kritik: wo? seit wie lange? wo giebt es andere?wird es noch andere geben?
B. Erklärung des Ursprungs dieser Werthschätzungen.
Zurückführung auf andere Werthe. Werthe und