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14 : Abth. 2, Nachgelassene Werke ; Bd. 6 (1904) Unveröffentlichtes aus der Umwerthungszeit : (1882/83 - 1888)
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ausweichend. Die Einsamkeit eines einzigen Willens,der vor Jedermann sich verbirgt, der aber Jedermannerhebt.

Das geringste Verschweigen lähmt seine ganzeKraft: er fühlt, dass er einem Gedanken bisher aus-gewichen ist, der stürzt nun mit ganzer Kraft überihn her! Es ist ein Ringkampf: wer ist stark genug,Zarathustra oder der Gedanke?

Wozu Wahrheit! Es ist der stärkste Trieb ge-worden, der Wille zur Wahrheit! Zarathustra kannnicht anders!

Der letzte Vorhalt, das feinste Stillschweigen ver.hindert allen grossen Erfolg: sobald der Menschvollkommen die Menschheit ist, bewegt er dieganze Natur.

2. Die Einsamkeit, der alle alten Trostgründeabhanden gekommen sind (weil über alle bisherigenDenkweisen hinaus). Hohnlied auf allen bisherigenPessimismus.

3. Die Einsamkeit mit den Versuchungen.Hohnlied auf die bisherigen Fluchtversuche der Religion.

Die Versuchungenf auszuruhn in der vergangenenWelt-Betrachtung.

Die bisherigen Ausflüchte und Fluchtversuche vordem grössten Gedanken:

a. Nirvana, der Gedanke an das Nichts be-seligend.

b. Die wunderhafte Umschaffung im Jenseitsund dann ewiges Fortleben (im Christenthum).

c. Die Verthierung als bien public: Conse-quenz der Eudämonisten, Socialisten,J esuiten.