15- „Oh, dass Der da wäre, dem ich fluchen könnte!“
16. Gespräch mit dem Blitze (ich selber der Wahrsager).
17. Einsicht, dass das Gefühl der Schwäche seinen
Geist führt.
18. Er sucht, im Verlangen nach Mitgefühl, seine Thiere
auf und findet die Höhle zerstört.
19. Zarathustra’s „grosse Verachtung“.
20. Versuchung zum Selbstmord. Die Schlange im Hoch-
gebirge.
21. Krankheit. Vergessen.
22. Regenbogen. Löwin mit Taubenschwarm. Lob der
urbestimmten Natur, die sich alles zum Glückemacht.
104.
Die sieben Einsamkeiten.
„Dies sind die Reden von den sieben Einsamkeiten,welche Zarathustra zu seinem Herzen redete, als er seineFreunde verlassen hatte und auch seine Thiere; und da-mals hätte er gern sich selber verlassen.“
Darin soll dargestellt werden, wie die Noth parallelwächst mit dem Glücke. Das Schenken, sowie dasSchaffen zeigt sein andres Gesicht. Die Härte in derTugend: die Qual in Mitleid und Gerechtigkeit: dieVereinsamung und Heimatlosigkeit für den Freund derKommenden: das Schaffen als ein Zaubern bringteine Entzauberung mit sich in Bezug auf Alles,was da ist: die Unlust an den höchsten Exemplarenentfremdet uns Denen, an welchen doch gearbeitet wer-den muss.
1. Die Einsamkeit in Scham und Schwäche undSchweigen vor dem grössten Gedanken. Den Thieren