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Der Heilige: „Du willst das Alles noch einmal? alldies Warten u. s. w.“ und geht.
Darauf beschwört Zarathustra den schwersten Ge-danken.
„Habe ich Zeit, auf meine Thiere zu warten? Wennes meine Thiere sind, so werden sie mich zu findenwissen.“ Zarathustra’s Schweigen.
„Bei dem Einsiedler sucht ihr Worte der letztenRuhe: die letzte Ruhe der tiefen Welt — ach, ist sieeines Einsiedlers Höhe?
Und wenn mir ihr Wort durch Ohr und Mark undBein geht, sucht und findet sie also noch Freunde?“
Als aber der Alte so sprach, griff Zarathustra nachseiner Hand, welche zitterte, und küsste sie. „Weichevon mir, mein Versucher!“ sprach er dann und lächelte,
— denn mitten in seinem Schmerz kam ihm einescherzhafte Erinnerung.
Ich segne dich, oh Zarathustra, wie als ob du mitmir Eines Gottes und ein Kind gleicher Hoffnung wärest.
So wie ich dich sehe, — wie könntest du Übleswollen? Ob ich gleich nicht deine Sprache verstehe.
Das ist nun deine Sprache: und es nimmt mich Wunder,solltest du mit solcher Rede Jemanden zu dir überreden,
— es sei denn Leichname und Possenreisser.
Und eher glaube ich noch, dass du die Thiere zudir überredest, als die Menschen: sonderlich deine eignenThiere! Diese hässliche Schlange da und den rauschendenVogel!“
Also sprach der Einsiedler: denn er fürchtete sichvor den Thieren Zarathustra’s; und als die Schlange eben