Pläne und Bruchstücke.
80.
Von den Guten und Gerechten.
Es gab einmal einen alten rechtschaffnen Gott: derhatte Hand und Fuss, und auch ein Herz: und viel Zornund Liebe war in seinen Eingeweiden.
Und siehe, die Liebe spielte ihm einen Streich, under verliebte sich in die Menschen: sodass diese Liebeihm zur Hölle wurde.
Was that dieser alte rechtschaffne Gott? Er über-redete ein menschliches Weib, dass es ihm einen Sohngebäre: und dieser Sohn Gottes rieth den Menschennichts als dies: „Liebt Gott, wie ich ihn liebe! Was gehnuns Söhne Gottes die Guten und Gerechten an!“
Und einem Eifersüchtigen gleich verfolgte der alterechtschaffne Gott die Menschen mit seiner Liebe.
Glaubt ihr, dass es ihm gelang? Auf die Dauerüberredete er gerade Die, welche von den Menschen ernicht mochte, die Guten und Gerechten.
„Kirche“ nannten sie sich und „Auserwählte“ undschwätzten viel von ihrer Liebe zu Gott — diese Liebes-armen!
Da brach dem alten rechtschaffnen Gotte das Herz:und es gieng ihm wie seinem Sohne: er starb am Kreuzedes Mitleidens.