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14 : Abth. 2, Nachgelassene Werke ; Bd. 6 (1904) Unveröffentlichtes aus der Umwerthungszeit : (1882/83 - 1888)
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52i.

Wir sind ja keine albernen Keuschheits-Fasler: wennman ein Weib braucht, wird man schon ein Weib finden,ohne darum Ehen zu brechen und Ehen zu gründen.

522.

Ich mag auch euer Gesetz der Ehe nicht: mich ekeltseines plumpen Fingers, der auf das Recht des Mannesweist.

Ich wollte, ihr redetet vom Recht zur Ehe und gäbetes, ein seltnes Recht: aber in der Ehe giebt es nurPflichten und keine Rechte.

5 2 3 -

Fluch darüber, dass die Besten sich zurückziehn ohneKinder!

524-

Gegen den falschen Idealismus, wo durch über-triebene Feinheit sich die besten Naturen der Welt ent-fremden. Wie schade, dass der ganze Süden Europasum die Vererbung jener gebändigten Sinnlichkeit ge-kommen ist, durch die Abstinenz der Geistlichen! Unddass solche Shelleys, Hölderlins, Leopardis zu Grundegehn, ist billig; ich halte nicht gar viel von solchenMenschen. Es ergötzt mich, an die Revanchen zu denken,welche die derbe Natürlichkeit der Natur bei solcher ArtMenschen nimmt, z. B. wenn ich höre, dass Leopardifrüher Onanie trieb, später impotent war.