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eine gewisse Art von Menschen typische Erlebnisse,welchen zu einem Ausdruck zu verhelfen mir Pflicht schien.Und wer mit einer jungen und feurigen Seele jene Schriftenliest, wird vielleicht die schweren Gelöbnisse errathen, mitdenen ich damals mich für mein Leben band, — mit denenich mich zu meinem Leben entschloss: möchte er einerjener Wenigen sein, die sich zu einem gleichen Lebenund zu gleichen Gelöbnissen entschliessen — dürfen!
III.
Es gab einen Zeitpunkt, wo ich im Geheimen anfieng,über Richard Wagner zu lachen, damals, als er zu seinerletzten Rolle sich anschickte und mit den Gebärden einesWundermannes, Heilverkünders, Propheten, ja sogar Phi-losophen vor den lieben Deutschen auftrat. Und da ichnoch nicht aufgehört hatte, ihn zu lieben, so biss michmein eignes Gelächter noch in’s Herz: wie es zur Ge-schichte eines Jeden gehört, der von seinem Lehrer un-abhängig wird und endlich seinen eignen Weg findet.In dieser Zeit entstand der hier folgende lebhafte Aufsatz,aus dem, wie mir scheint, mancher junge Deutsche auchheute noch seinen Gewinn ziehen kann: — ich selber, sowie ich jetzt gesinnt bin, würde Alles geduldiger, auchherzlicher und schonender gesagt wünschen. Inzwischenerrieth ich Allzuviel von der schmerzlichen und schauer-lichen Tragödie, welche hinter dem Leben eines solchenMenschen, wie Richard Wagner es war, verborgen liegt.
IV.
Welchen Werth Richard Wagner für den Nicht-Musiker haben mag, auch fürderhin behalten mag, dieseFrage soll uns für jetzt noch erspart bleiben. Wagnerhat ohne allen Zweifel den Deutschen dieses Zeitalters