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Licht: Nichts redet mehr zu Herzen, als ihre heiterenWeisen, — die absolut traurige Weisen sind. Ich würdedas Glück des ganzen Westens ein tauschen gegen dierussische Art, traurig zu sein. — Aber wie kommt es,dass die herrschenden Kasten Russlands nicht in seinerMusik vertreten sind? Genügt es, zu sagen „böse Men-schen haben keine Lieder“?
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Es gab ein Jahrhundert lang nur einen Gegensatzvon französischer und italienischer Musik.
Im Kampfe Gluck’s mit Piccini verschärfte er sichund kam auf seine Spitze: Gluck wurde hierbei durch-aus als Vertreter des französischen Geschmacks em-pfunden — als Vertreter des Vornehmen, Pomphaftenund Rationalistischen.
Die Deutschen als Musiker haben bald nach Frank-reich, bald nach Italien hingehorcht; einen eigenen deut-schen Geschmack in der Musik giebt es auch heutenoch nicht.
Es scheint mir, dass Wagner noch einmal den fran-zösischen Geschmack zum Übergewicht über denitalianisirenden gebracht hat (d. h. über Mozart, Haydn,Rossini, Bellini, Mendelssohn), aber es ist der GeschmackFrankreichs von 1830: die Litteratur Herr geworden überdie Musik wie über die Malerei: „Programm-Musik“, das„sujet“ voran!
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Wie die Pasta einmal gegen Merimee bemerkte:„Man hat seit Rossini keine Oper gemacht, welche Ein-heit hätte, und wo die Stücke alle Zusammenhalten.