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14 : Abth. 2, Nachgelassene Werke ; Bd. 6 (1904) Unveröffentlichtes aus der Umwerthungszeit : (1882/83 - 1888)
Entstehung
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139
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282.

Die Musik als Nachklang von Zuständen, deren be-grifflicher Ausdruck Mystik war, — Verklärungs-Gefühldes Einzelnen, Transfiguration. Oder: die Versöhnungder inneren Gegensätze zu etwas Neuem, Geburt desDritten.

283.

Musik und ihre Gefährlichkeit: — ihre Schwelgerei,ihre Auferweckungskunst für christliche Zustände, vorAllem für jene Mischung von versetzter Sinnlichkeit undGebets-Brünstigkeit (Franz von Assisi) — geht Hand inHand mit der Unsauberkeit des Kopfes und der Schwär-merei des Herzens; zerbricht den Willen, überreizt dieSensibilität, — die Musiker sind geil.

NB. Ursachen (innere Zustände), aus denen dieKunst wächst: und, sehr verschieden davon, die Wir-kungen.

284.

Kant: „Der Musik hängt ein gewisser Mangel anUrbanität an“, „sie drängt sich gleichsam auf“, „sie thutder Freiheit Anderer Abbruch“.

Die Musik und die Farbenkunst bilden eine eigeneGattung unter dem Namen des „schönen Spiels der Em-pfindungen“.

Malerei und Gartenkunst zu einander gesellt.

285.

Die vorletzten Jahrhunderte. — Deutschland haterst in dem 17. und 18. Jahrhundert seine eigenste Kunst,