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1) Versuch, die Ästhetik durch die Elimination des„Ich“ der unegoistischen Ethik anzunähern (als deren
Jj V orbereitung)!
2) Versuch, sie der Erkenntniss anzunähern („reinesSubject“, „reiner Spiegel des Objects“)!
— Dagegen: das Object, in der ästhetischen Betrach-tung, ist durch und durch gefälscht.
„Reines, willenloses, schmerzloses, zeitloses Subjectder Erkenntniss“ — durchaus nicht „Erkenntniss“!
Der Wille, der alles Das unterstreicht (und dasÜbrige eliminirt), was ihm an einem Objecte dazu dient,mit sich selbst zufrieden und harmonisch zu sein.
Die Erdichtung und Zurechtmachung einerWelt,bei der wir selbst, in unsern innersten Bedürfnissen, unsbejahen. Farben, Töne, Gestalten, Bewegungen, — un-bewusstes Gedächtniss thätig, in dem nützliche Eigen-schaften dieser Qualitäten (oder Associationen) erhaltenbleiben.
Eine im höchsten Grad interessirte, und rücksichts-los interessirte Zurechtmachung der Dinge. Einewesentliche Fälschung, eine Ausschliessung gerade desbloss feststellenden, erkennenden, obj ectiven Sinnes. DasVereinfachen, Hervorheben des Typischen; Genuss an derÜberwältigung durch Hineinlegen eines Sinnes.
Das Wegdenken aller schädigenden und feindseligenFactoren im Angeschauten (z. B. einer Landschaft, einesGewitters). Interesse für die Ursachen und das Typische(Dominirende).
— Der ästhetische Zuschauer gestattet ein Über-wältigen, und thut das Gegentheil von Dem, was ersonst gegen das von Aussen Kommende thut, — er