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Der Dwidja, der sich gegohrenen Getränken hingiebt,wird durch ihr Feuer innerlich verbrannt werden. Erreinige sich, indem er kochenden Urin der Kühetrinkt.
Für einen Brahmanen, der sich mit einer Sudra(aus der Dienstboten-Rasse) verbindet und von ihr einenSohn hat, giebt es auf Erden keine Art Sühnung.
(„Die Schlange ist durch ihr Gift geschützt,der Sudra durch seine Unreinheit.“)
Der Mörder einer Kuh soll drei Monate bedecktbleiben mit der Haut dieser Kuh und dann drei Monateim Dienst eines Kuhhirten zubringen. Dann soll er denBrahmanen zehn Kühe und einen Stier zum Geschenkmachen, oder, besser noch, Alles was er besitzt: dannist sein Fehler gebüsst.
Wer einen Beschnittenen (Tschandala) tödtet, rei-nigt sich durch eine einfache Darbringung (während über-haupt ein Thier tödten sechs Monate Pönitenz im Wald,mit Wachsenlassen von Bart und Haar fordert).
Wenn ein Sudra Dinge thut, die nur den höherenKasten zustehn, wird er sofort unter die Tschandala’sverstossen und seiner Habe für verlustig erklärt.
Wohin käme es mit dieser vollkommenen Menschen-ordnung, wenn Jeder nach seinem eignen Kopf handelnoder Befugnisse sich anmaassen wollte, zu denen nurzahllose Wiedergeburten und Erhöhungen das Rechtgeben ?
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