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14 : Abth. 2, Nachgelassene Werke ; Bd. 6 (1904) Unveröffentlichtes aus der Umwerthungszeit : (1882/83 - 1888)
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101
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diese Ehren nicht sonderlich erfreut (weil sie immer zugering sind für den Werth seiner Tugend): aber er wirdsie nicht ablehnen, weil die Menschen ihm ja doch nichtsGrösseres zu geben im Stande sind.

219.

Man redet so dumm vom Stolze und das Christen-thum hat ihn gar als sündlich empfinden machen! DieSache ist: wer Grosses von sich verlangt und er-langt, der muss sich von Denen sehr fern fühlen, welchedies nicht thun, diese Distanz wird von diesen Anderngedeutet alsMeinung über sich; aber Jener kennt sienur als fortwährende Arbeit, Krieg, Sieg, bei Tag undNacht: von dem Allen wissen die Anderen Nichts!

220.

Den ganz grossen Menschen ist die Lippe über ihrInnerstes geschlossen, keine Möglichkeit, Jemandemzu begegnen, dem sie sich öffneten. Düster(Napoleon z. B.)

221.

Die Nachtheile der Vereinsamung, da der sociale In-stinct am besten vererbt ist, die Unmöglichkeit, nochsich selber zu bestätigen durch Anderer Zustimmung, dasGefühl von Eis, der SchreiLiebe mich, die cas -pa-thologiques wie Jesus. Heinrich von Kleist und Goethe(Käthchen von Heilbronn).