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14 : Abth. 2, Nachgelassene Werke ; Bd. 6 (1904) Unveröffentlichtes aus der Umwerthungszeit : (1882/83 - 1888)
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Kraft sich offenbaren, von der wir bisher Nichts wussten( nämlich eine Synthesis von Gegensätzen!)

Der Seufzer Kleists über die schliessliche Uner-kennbarkeit

Wir sind Anfänger im Lernen, z. B. mit unsererArt Logik. Oder unseren Leidenschaften. Oder unsererMechanik. Oder unserer Atomistik, welche der ehrlichsteVersuch ist, die Welt für das Auge zu construiren undfür den zählenden arithmetischen Verstand (also an-schaulich und berechenbar).

UnsereMittel und Zwecke sind sehr nützlicheAbbreviaturen, uns Vorgänge handlich, überschaulich zumachen.

84.

Methodisch: der Werth der inneren und deräusseren Phänomenologie.

A. Das Bewusstsein spät, kümmerlich entwickelt,zu äusseren Zwecken, den gröbsten Irrthümern ausgesetzt,sogar essentiell etwas Fälschendes, Vergröberndes,Zusammenfassendes.

B. Dagegen das Phänomen der sinnlichen Welthundert Male vielfacher, feiner und genauer zu beobach-ten. Die äussere Phänomenologie giebt uns den beiWeitem reichsten Stoff und erlaubt die grössere Strengeder Beobachtung; während die inneren Phänomeneschlecht zu fassen sind und dem Irrthum verwandter(die inneren Processe sind essentiell Irrthümer-erzeu-gend, weil Leben nur möglich ist unter der Führungsolcher verengenden, Perspectiven-schaffenden Kräfte).

Alle Bewegung als Zeichen eines inneren Ge-schehens: also der ungeheuer überwiegende Theil