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14 : Abth. 2, Nachgelassene Werke ; Bd. 6 (1904) Unveröffentlichtes aus der Umwerthungszeit : (1882/83 - 1888)
Entstehung
Seite
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Ein Intellect nicht möglich ohne die Setzung desUnbedingten. Nun giebt es Intellecte und in ihnendas Bewusstsein des Unbedingten. Aber das letztere alsExistenz-Bedingung des Intellects: jedenfalls kann dasUnbedingte dann nichts Intellectuelles sein; das Func-tioniren des Intellects, das Existiren des Intellects aufeine Bedingung hin spricht gegen die Möglichkeit desUnbedingten als Intellect.

Schliesslich könnte das Logische möglich seininfolge eines Grundirrthums, eines fehlerhaften Setzens(Schaffens, Erdichtens eines Absoluten).

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In einer Welt des Werdens, in der Alles bedingtist, kann die Annahme des Unbedingten, der Substanzdes Seins, eines Dinges u. s. w. nur ein Irrthum sein.Aber wie ist Irrthum möglich?

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Ich sage: der Intellect ist eine schaffende Kraft:damit er schliessen, begründen könne, muss er erst denBegriff des Unbedingten geschaffen haben, er glaubtan Das, was er schafft, als wahr: dies das Grund-phänomen.

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Wenn man Das herausschält, was allen Thatsachengemeinsam ist, die Grundformen der äussersten Abstrac-