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gar nicht „erkennen“, sondern nicht im Glauben gestörtwerden, dass wir bereits wissen.
42.
Die Kette der Ursachen ist uns verborgen:und der Zusammenhang und' die Abfolge der Wirkungengiebt nur ein Nacheinander: mag dasselbe auch noch soregelmässig sein, damit begreifen wir es nicht alsnothwendig. — Doch können wir hinter einander ver-schiedene Reihen solcher Aufeinanderfolgen constatiren:zum Beispiel beim Clavierspiel das Aufeinander der an-geschlagenen Tasten, das Aufeinander der angeschlagenenSaiten, das Aufeinander der erklingenden Töne.
Kritik des Instincts der Ursächlichkeit.
Der Glaube, dass eine Handlung auf ein Motiv hingeschieht, ist instinctiv allmählich generalisirt worden, zuden Zeiten, wo man alles Geschehen nach Art bewussterlebender Wesen imaginirte. „Jedes Geschehen geschiehtauf Grund eines Motivs: die causa finalis ist die caztsaefficiens“ —■
Dieser Glaube ist irrthümlich: der Zweck, das Mo-tiv sind Mittel, uns ein Geschehen fasslich, praktikabelzu machen. — Die Verallgemeinerung war ebenfalls irr-thümlich und unlogisch.
43 -
Die umgekehrte Zeitordnung.
Die „Aussenwelt“ wirkt auf uns: die Wirkung wirdin’s Gehirn telegraphirt, dort zurechtgelegt, ausgestaltetund auf seine Ursache zurückgeführt: dann wird die Ur-sache projicirt und nun erst kommt uns das Fac-