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14 : Abth. 2, Nachgelassene Werke ; Bd. 6 (1904) Unveröffentlichtes aus der Umwerthungszeit : (1882/83 - 1888)
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worden: höchstens könnte man fragen, ob es nicht ent-artende Rassen gebe, welche sich so zu den Dingenstellen, wie es der inneren Absichtlichkeit auf Unterganghin gemäss ist, also wider das Leben. Aber das Ab-sterben des Veralteten oder Missrathenen gehört selberin die Consequenz der Erhaltung des Lebens: weshalbGreise greisenhaft und echte Christen weltmüde, welt-feindlich urtheilen mögen.

An sich wäre es möglich, dass zur Erhaltung desLebenden gerade Grund-Irrthümer nöthig wären, undnichtGrund-Wahrheiten. Es könnte z. B. ein Daseingedacht werden, in welchem Erkennen selber unmöglichwäre, weil ein Widerspruch zwischen absolut Flüssigemund der Erkenntniss besteht: in einer solchen Welt müssteein lebendes Geschöpf erst an Dinge, an Dauer u. s. w.glauben, um existiren zu können: der Irrthum wäreseine Existenz-Bedingung. Vielleicht ist es so.

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Man arbeitet mit Voraussetzungen, z. B. dass Er-kenntniss möglich ist.

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Die Erkenntniss ist ihrem Wesen nach etwas Setzen-des, Erdichtendes, Fälschendes:

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Die Entwicklung der List, der Widerspänstigkeit,in der Erkenntniss.