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14 : Abth. 2, Nachgelassene Werke ; Bd. 6 (1904) Unveröffentlichtes aus der Umwerthungszeit : (1882/83 - 1888)
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diese Einbildung erschüttert wird: ein absolut festes,von uns unabhängiges und doch von uns erkanntesDasein eine solche Wirklichkeit giebt es nicht. Wirsind thätig darin: aber das giebt dem Lange keinenStolz!

Nichts Trügerisches, Wandelndes, Abhängiges, Un-erkennbares also wünscht er sich! Das sind Instinctegeängstigter Wesen und solcher, die noch moralischbeherrscht sind: sie ersehnen einen absoluten Herrn,etwas Liebevolles, Wahrheit-Redendes, kurz, dieseSehnsucht der Idealisten ist moralisch-religiös vom Sclaven-gesichtspunkte aus.

Umgekehrt könnte unser Künstler-Hoheits-Rechtdarin schwelgen, diese Welt geschaffen zu haben.

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Wir misstrauen allen jenen entzückten und extremenZuständen, in denen mandie Wahrheit mit Händen zugreifen wähnt.

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DieAgnostiker, die Verehrer des Unbekanntenund Geheimnissvollen an sich, woher nehmen sie dasRecht, ein Fragezeichen als Gott anzubeten? Ein Gott,der sich dergestalt im Verborgenen hält, verdient viel-leicht Furcht, aber gewiss nicht Anbetung! Und warumkönnte das Unbekannte nicht der Teufel sein? Aberes muss angebetet werden so gebietet hier derInstinct für den Anstand: das ist englisch.

Die Transcendentalisten, welche finden, dassalle menschliche Erkenntniss nicht den Wünschen ihres