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diese Einbildung erschüttert wird: ein absolut festes,von uns unabhängiges und doch von uns erkanntesDasein — eine solche Wirklichkeit giebt es nicht.“ Wirsind thätig darin: aber das giebt dem Lange keinenStolz!
Nichts Trügerisches, Wandelndes, Abhängiges, Un-erkennbares also wünscht er sich! Das sind Instinctegeängstigter Wesen und solcher, die noch moralischbeherrscht sind: sie ersehnen einen absoluten Herrn,etwas Liebevolles, Wahrheit-Redendes, — kurz, dieseSehnsucht der Idealisten ist moralisch-religiös vom Sclaven-gesichtspunkte aus.
Umgekehrt könnte unser Künstler-Hoheits-Rechtdarin schwelgen, diese Welt geschaffen zu haben.
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Wir misstrauen allen jenen entzückten und extremenZuständen, in denen man „die Wahrheit mit Händen zugreifen“ wähnt.
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Die „Agnostiker“, die Verehrer des Unbekanntenund Geheimnissvollen an sich, woher nehmen sie dasRecht, ein Fragezeichen als Gott anzubeten? Ein Gott,der sich dergestalt im Verborgenen hält, verdient viel-leicht Furcht, aber gewiss nicht Anbetung! Und warumkönnte das Unbekannte nicht der Teufel sein? Aber„es muss angebetet werden“ — so gebietet hier derInstinct für den Anstand: das ist englisch.
Die Transcendentalisten, welche finden, dassalle menschliche Erkenntniss nicht den Wünschen ihres