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Hierher stelle ich den Dionysos der Griechen: die reli-giöse Bejahung des Lebens, des ganzen, nicht verleugnetenund halbirten Lebens; (typisch — dass der Geschlechts-act Tiefe, Geheimniss, Ehrfurcht erweckt).
Dion ysos gegen den „Gekreuzigten^ da habt ihrden Gegensatz, Es ist nicht eine Differenz hinsichtlichdes Martyriums, — nur hat dasselbe einen anderen Sinn.Das Leben selbst, seine ewige Fruchtbarkeit und Wieder-kehr bedingt die Qual, die Zerstörung, den Willen zurVernichtung . . . Im anderen Falle gilt das Leiden, der„Gekreuzigte als der Unschuldige“, als Einwand gegendieses Leben, als Formel seiner Verurtheilung. — Manerräth: das Problem ist das vom Sinn des Leidens: obein christlicher Sinn, ob ein tragischer Sinn . . . Imersten Falle soll es der Weg sein zu einem heiligenSein; im letzteren Fall gilt das Sein als heilig genug,um ein Ungeheures von Leid noch zu rechtfertigen. Dertragische Mensch bejaht noch das herb ste Leiden: er ist
verneint noch das glücklichste Los auf Erden: er istschwach, arm, enterbt genug, um in jeder Form nocham Leben zu leiden . . . Der Gott am Kreuz ist einFluch auf das Leben, ein Fingerzeig, sich von ihm zuerlösen; — der in Stücke. geschnittene Dionysos ist eineVerheissung des Lebens: es wird ewig wiedergeborenund aus der Zerstörung heimkommen..
stark, voll, vergöttlichend genug dazu; der