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bestimmte Rassen- und Gattungs-Zweckmässigkeit, —bloss ihre Nützlichkeit ist ihre „Wahrheit“ —.
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Es giebt weder „Geist“, noch Vernunft, noch Denken,noch Bewusstsein, noch Seele, noch Wille, noch Wahr-heit: Alles Fictionen, die unbrauchbar sind. Es handeltsich nicht um „Subject und Object“, sondern um einebestimmte Thierart, welche nur unter einer gewissenrelativen Richtigkeit, vor Allem Regelmässigkeitihrer Wahrnehmungen (sodass sie Erfahrung capitalisirenkann) gedeiht . . .
Die Erkenntniss arbeitet als Werkzeug der Macht.So liegt es auf der Hand, dass sie wächst mit jedemMehr von Macht . . .
Sinn der „Erkenntniss“: hier ist, wie bei „gut“ oder„schön“, der Begriff streng und eng anthropocentrischund biologisch zu nehmen. Damit eine bestimmte Art sicherhält und wächst in ihrer Macht, muss sie in ihrer Con-ception der Realität so viel Berechenbares und Gleich-bleibendes erfassen, dass daraufhin ein Schema ihres Ver-haltens construirt werden kann. Die Nützlichkeit derErhaltung — nicht irgend ein abstract -theoretischesBedürfniss, nicht betrogen zu werden — steht als Motivhinter der Entwicklung der Erkenntnissorgane . . ., sieentwickeln sich so, dass ihre Beobachtung genügt, unszu erhalten. Anders: das Maass des Erkennen-wollenshängt ab von dem Maass des Wachsens des Willenszur Macht der Art: eine Art ergreift so viel Realität,um über sie Herr zu werden, um sie in Dienstzu nehmen.
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