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15 : Abth. 2, Nachgelassene Werke ; Bd. 7 (1901) Der Wille zur Macht : Versuch einer Umwerthung aller Werthe ; (Studien und Fragmente)
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Es ist vollkommen in Ordnung, dass wir keine Reli-gion unterdrückter arischer Rassen haben: denn dasist ein Widerspruch: eine Herrenrasse ist obenauf odergeht zu Grunde.

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Man redet heute viel von dem semitischen Geistdes neuen Testaments: aber was man so nennt, istbloss priesterlich, und im arischen Gesetzbuch reinsterRasse, im Manu, ist diese ArtSemitismus, d. h. Priester-Geist, schlimmer als irgendwo.

Die Entwicklung des jüdischen Priesterstaates istnicht original: sie haben das Schema in Babylon kennengelernt: das Schema ist arisch. Wenn dasselbe späterwieder, unter dem Übergewicht des germanischen Blutes,in Europa dominirte, so war dies dem Geiste der herr-schenden Rasse gemäss: ein grosser Atavismus. Dasgermanische Mittelalter war auf Wiederherstellung derarischen Kasten-Ordnung aus.

Muhammedanismus hat wiederum vom Christenthumgelernt: die Benutzung desJenseits als Straf-Organ.

Das Schema eines unveränderlichen Gemein-wesens, mit Priestern an der Spitze: das älteste grosseCultur - Product Asiens im Gebiete der Organisationmuss natürlich in jeder Beziehung zum Nachdenken undNachmachen aufgefordert haben. Noch Plato: abervor Allen die Ägypter.

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A. In dem Maasse, in dem heute das Christenthumnoch nöthig erscheint, ist der Mensch noch wüst undverhängnissvoll . . .