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erhaltung, welche der jüdische Instinct erfunden hatte,nochmals und in einer letzten Steigerung zu ihrer Selbst-erhaltung anwenden —); andererseits dadurch, dass diegriechische Philosophie der Moral Alles gethan hatte,um einen Moral-Fanatismus selbst unter Griechen undRömern vorzubereiten und schmackhaft zu machen . . .Plato, die grosse Zwischenbrücke der Verderbniss, derzuerst die Natur in der Moral nicht verstehen wollte, derbereits die griechischen Götter mit seinem Begriff „gut“entwerthet hatte, der bereits jüdisch — angemuckertwar (— in Ägypten?).
119.
Dass es nicht darauf ankommt, ob Etwas wahr ist,sondern wie es wirkt —: absoluter Mangel an in-tellectueller Rechtschaffenheit. Alles ist gut, dieLüge, die Verleumdung, die unverschämteste Zurecht-machung, wenn es dient, jenen Wärmegrad zu erhöhen,
— bis man „glaubt“ —.
Eine förmliche Schule der Mittel der Verführungzu einem Glauben: principielle Verachtung der Sphären,woher der Widerspruch kommen könnte (— der Ver-nunft, der Philosophie und Weisheit, des Misstrauens, derVorsicht); ein unverschämtes Loben und Verherrlichender Lehre unter beständiger Berufung darauf, dass Gottes sei, der sie gebe, — dass der Apostel Nichts bedeute,
— dass hier Nichts zu kritisiren sei, sondern nur zuglauben, anzunehmen; dass es die ausserordentlichsteGnade und Gunst sei, eine solche Erlösungslehre zu em-pfangen; dass die tiefste Dankbarkeit und Demuth derZustand sei, in dem man sie zu empfangen habe . . .
Es wird beständig speculirt auf die Ressentiments,welche diese Niedrig-Gestellten gegen Alles, was in Ehren