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15 : Abth. 2, Nachgelassene Werke ; Bd. 7 (1901) Der Wille zur Macht : Versuch einer Umwerthung aller Werthe ; (Studien und Fragmente)
Entstehung
Seite
85
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Man soll das Verhängniss in Ehren halten: das Ver-hängniss, das zum Schwachen sagtgeh zu Grunde! . . .

Man hat es Gott genannt, dass man dem Verhäng-niss widerstrebte, dass man die Menschheit verdarbund verfaulen machte . . . Man soll den Namen Gottesnicht unnützlich führen . . .

Die Rasse ist verdorben nicht durch ihre Laster,sondern ihre Ignoranz: sie ist verdorben, weil sie dieErschöpfung nicht als Erschöpfung verstand: die physio-logischen Verwechslungen sind die Ursache alles Übels...

Die Tugend ist unser grosses Missverständniss.

Problem: wie kamen die Erschöpften dazu, die Ge-setze der Werthe zu machen? Anders gefragt: wie kamenDie zur Macht, die die Letzten sind? . . . Wie kam derInstinct des Thieres Mensch auf den Kopf zu stehen? . . .