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Dass dabei, mitten unter der Mechanik der grossenPolitik, noch die christliche Fanfare geblasen wird (zumBeispiel in Siegesbulletins oder in kaiserlichen Anredenan das Volk), gehört immer mehr zu Dem, was unmög-lich wird: weil es wider den Geschmack geht.
Fortschritt des neunzehnten Jahrhunderts gegen dasachtzehnte (— im Grunde führen wir guten Europäereinen Krieg gegen das achtzehnte Jahrhundert —):
1) „Rückkehr zur Natur“ immer entschiedener im um-gekehrten Sinne verstanden, als es Rousseau ver-stand. Weg vom Idyll und der Oper!
2) immer entschiedener antiidealistisch, gegenständ-licher, furchtloser, arbeitsamer, maassvoller, miss-trauischer gegen plötzliche Veränderungen, anti-revolutionär;
3) immer entschiedener die Frage der Gesundheitdes Leibes der „der Seele“ voranstellend: letztereals einen Zustand in Folg-e der ersteren begreifend,diese mindestens als die Vorbedingung der Gesund-heit der Seele.
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Die beiden grossen Tentativen, die gemachtworden sind, das achtzehnte Jahrhundert zu überwinden:Napoleon, indem er den Mann, den Soldaten undden grossen Kampf um Macht wieder aufweckte— Europa als politische Einheit concipirend;Goethe, indem er eine europäische Cultur imagi-nirte, die die volle Erbschaft der schon er-reichten Humanität macht.
Die deutsche Cultur dieses Jahrhunderts erwecktMisstrauen — in der Musik fehlt jenes volle erlösendeund bindende Element Goethe —
Nietzsche, Werke II. Abtheilung. Wille zur Macht. .