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kennzeichnete und dreihundert davon auch noch mit' einerder römischen Zahlen von I bis IV versah, die das Buch desHauptplanes bezeichnen sollte; zweiundsiebzigNummern.diein einem andern Heft standen, blieben uneingeordnet. DiesesRegister ist für uns von allerhöchstem Werth gewesen,weil dieses allein uns den deutlichsten Fingerzeig giebt,in welcher Art Nietzsche sein grosses vierbändiges Haupt-werk wahrscheinlich angeordnet haben würde. Es zeigtuns auch bestimmt, dass der Plan vom 17. März 1887,während der Zeit vom Winter 86/87 bis Frühling 88jenem Werke wirklich zu Grunde gelegt worden ist, wasnun wiederum diesem Plane die grösste Bedeutung undeinen Vorzug vor allen anderen verlieh. Ist er doch somitder einzige, nach welchem Nietzsche selbst begonnenhat, das Gedankenmaterial seines Hauptwerkes zu gliedernund einzuordnen.
Während und nach der Ausarbeitung des „FallWagner“, Frühling 1888, dessen Stoff, wie schon erwähnt,der „Umwerthung aller Werthe“, und zwar der „Kritikder Modernität“ entnommen ist, wird jedoch dieser Planvollständig aufgegeben. Nietzsche zeichnet von da aneine Fülle verschiedener Pläne auf, immer überlegend,in welcher Form er dem Verständniss seiner Leser ambesten den in sich geschlossenen Ring seiner Philosophiefassbar und begreiflich machen könne. Wenn auch diese,das Gedankenmaterial vielfach anders anordnenden Pläneaugenscheinlich nur ganz vorübergehend bestanden haben,so sind dennoch eine Anzahl der Aufzeichnungen inHinsicht auf diese neuen Gruppirungen der Gedankenabgefasst. In jener Zeit sollten die erkenntnisstheoretischenProbleme den Anfang des Werkes bilden.