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13 : Abth. 2, Nachgelassene Werke ; Bd. 5 (1903) Unveröffentlichtes aus der Umwerthungszeit : (1882/83 - 1888)
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Aphorismus

No. 430.

No. 450.No. 458.No. 477.

No. 499.No. 539.No. 559.No. 579.

No. 605.

No. 625.No. 667.No. 678.

No. 691.No. 706.

No. 725.

No. 731.No. 742.No. 743.

darf auch nicht loben, danken, zürnen: der Grundglaube allerAffecte im Verkehre ist (bricht ab).

Der Satz sollte wohl lauten:Wer nicht strafen will wegenUnfreiheit des Willens, darf auch nicht loben, danken,zürnen: der Grundglaube aller Affecte im Verkehre istder Glaube an die Freiheit des Willens.

Über dem ersten Satz steht der Anfang einer Variante:Man behauptet vielfach, dass, in der Ausübung der Gerech-tigkeit, der Staat ursprünglich (bricht ab).

Vorstufe von JGB Aph. 291.

Vgl. Bd. II, Aph. 40.

Hartmann gemeint ist Eduard von HartmannsPhä-nomenologie des sittlichen Bewusstseins (1878).

Vgl. JGB Aph. 261.

Vorletzte Z.Wahrheits- kann auchSchönheits- heissen.

Z. 2.dadurch fehlt im Ms.

Z. 5. Nachimaginirt steht noch ich meine, unsreZwecke und Mittel sind Folgen eines Vorganges. Nietzschehat dazu zwei starke Fragezeichen gesetzt, da in der Thatdurch diese flüchtige Fassung sein beabsichtigter Gedankenicht zu deutlichem Ausdruck kam. Gemeint ist ungefähr:auch die Vorstellung eines Zieles und der zu seiner Er-reichung nöthigen Mittel steht nicht am Anfang einer Hand-lung, sondern wird im Intellect erst erzeugt, nachdem diezur Handlung treibenden Kräfte bereits in Gang sind.

NachInterpretation ein unleserliches, vielleichtfreiheissendes Wort.

Im ersten Satz fehlt vielleicht ein Zwischenglied.

Vgl. Bd. VII, S. 88.

Vgl. Bd. VII, S. 124. Am Schluss stehtund ohneFortsetzung.

Nachspielen stehtund ohne Fortsetzung.

Obenhin geschrieben steht der EinreihungsvermerkMenschim Verkehr.

Z. 9. Fehlt im Ms.ihn. Z. 18ein Recht hat heisstmöglicherweiseeinen Wunsch hat.

Z. 13rauchen und ohne Fortsetzung.

Siehe SchopenhauerW. a. W. u. V. II, 543.

ZuVergeistigung des amor vgl. Nietzsches Brief an ErwinRohde vom 23. Mai 1876 (N.s ges. Briefe, Bd. II, S. 524). Die Schlussverse aus Wagners Götterdämmerung, die N.nicht zur Hand hatte, sind von den Herausgebern eingesetzt.