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dem Barbaren), das vorletzte Jahrhundert lehnte Homerab. Darin liegt ein Geschmack: ein starker Wille zuseinem Ja und seinem Nein. Die Fähigkeit, Homerwieder geniessen zu können, ist vielleicht die grössteErrungenschaft des europäischen Menschen, — aber sieist theuer genug bezahlt.
803.
Im vorigen Jahrhundert bekam die honte das guteGewissen auf ihre Seite, welches lange bei ganz andernGefühlen war.
804.
Napoleon meint, die allermeisten Handlungen sindnicht Charakter - Handlungen, sondern Moment-Hand-lungen, welche Nichts für den Charakter beweisen.
Er sagt auch: die Menschen verändern sich, imGuten wie im Bösen.
(Ein andres Mal: „Die Menschen sind nicht un-dankbar: aber der Wohlthäter erwartet meist zu viel.“)
805.
Der Sensualismus und der Hedonismus des vorigenJahrhunderts ist die beste Erbschaft, welche dies Jahr-hundert gemacht hat: hinter hundert Clausein und feinenMummenschanzen.
806.
Die feinsten Köpfe des vorigen Jahrhunderts, Humeund Galiani, alle mit Staatsdiensten vertraut: ebensoStendhal, Tocqueville.