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Sprecher zu bedienen pflegen, wie als ob sie das Unver-nünftige und Geschmackwidrige an der Religion nichtmehr zu ertragen wüssten: —‘dieser Art Mensch eignetder antireligiöse Hass, die Bosheit und das sardonischeLachen, ebenso aber, in gut verheimlichten Augenblicken,eine sehnsuchtsvolle Scham, eine innere Unterwürfigkeitunter die Werthschätzungen des verleugneten Ideals. DerKirche durch Sinnlichkeit entfremdet, verehren sie, wennsie wieder zu ihr zurückkehren, das Ideal der Entsinn-lichung als das religiöse „Ideal an sich“, — eine Quellevieler und schwerer Irrthümer.
Da sind die geistigeren, gefühlsärmeren, trockneren,auch gewissenhafteren Menschen, welche von Grund ausan ein Ideal zu glauben überhaupt unfähig sind und dieim feinen Neinsagen und kritischen Auflösen noch ihregrösste Stärke und Selbstachtung zu finden wissen: siesind losgelöst, weil Nichts in ihnen ist, das fest bindenkönnte.
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Das jenseitige Leben weg? — man hat dem Lebendie Pointe genommen.
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Die grössten Ereignisse gelangen am schwersten denMenschen zum Gefühl: zum Beispiel die Thatsache, dassder christliche Gott „todt ist“, dass in unseren Erleb-nissen nicht mehr eine himmlische Güte und Erziehung,nicht mehr eine göttliche Gerechtigkeit, nicht überhaupteine immanente Moral, sich ausdrückt. Das ist einefurchtbare Neuigkeit, welche noch ein paar Jahrhundertebedarf, um den Europäern zum Gefühl zu kommen: