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und aus dem gleichen Grunde, aus dem Macchiavell denSkepticismus der Italiener ableitet (— sie haben den Stell-vertreter Gottes und seinen Hof immer zu nahe vorAugen gehabt —), haben allzuviele von den deutschenPhilosophen und Gelehrten als Kinder von Predigern undsonstigem Kirchen - Zubehör dem „Priester“ zugesehn— und glauben folglich nicht mehr an Gott. Der Pro-testantismus ist von vornherein wesentlich Unglaubean den „Heiligen“; die deutsche Philosophie ist wesent-lich Unglaube an die homines religiosi und die Heiligenzweiten Ranges, an alle die Land- und Stadtpfarrer, hin-zugenommen die Theologen der Universität, — und in-sofern mag die deutsche Philosophie eine Fortsetzungdes Protestantismus sein.
768.
„Gott wollte mein Bestes, als er mir das Leidschickte“ —. Das steht bei dir, es zu deinem Bestenauszulegen: mehr bedeutet es auch bei dem religiösenMenschen nicht.
769.
Etwas helleren Kopf und etwas guten Willen: undman hält es nicht mehr aus, aus Gründen des Geschmacks,seine Erlebnisse „zu Ehren Gottes“ zurecht zu deuten,ich meine, überall die Spuren seiner Fürsorge, Warnung,Bestrafung, Erziehung zu sehn. Ebenso wie ein guterPhilologe (und überhaupt jeder philologisch geschulteGelehrte) einen Widerwillen gegen falsche Text-Aus-deutungen hat (z. B. die der protestantischen Predigerauf den Kanzeln — weshalb die gelehrten Stände nicht