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d. h. es nähert sich dem Begriff an. An sich ist esvielfach, ein Zusammenklingen vieler Töne.
2) Die „innere“ Welt ist unfassbarer, als die äussere:das Miterklingen vieler Obertöne lässt sich durch dieMusik deutlich machen, die ein Abbild giebt.
3) Damit in einer mechanischen Weltordnung Etwasgewusst werden kann, muss ein Perspectiv-Apparat dasein, der a) ein gewisses Stillestehn, b) ein Vereinfachen,c) ein Auswählen und Weglassen möglich macht. DasOrganische ist eine Vorrichtung, an welcher sichBewusstsein entwickeln kann, weil es selber zuseiner Erhaltung dieselben Vorbedingungennöthig hat.
4) Die innere Welt muss in Schein verwandeltwerden, um bewusst zu werden: viele Erregungen alsEinheit empfunden u. s. w. Vermöge welcher Krafthören wir einen Accord als Einheit, und noch dazu dieArt des Instrumenten-Klanges, seine Stärke, sein Ver-hältnis zum Eben-Gehörten u. s. w.?? Die ähnlicheKraft bringt jedes Bild des Auges zusammen.
5) Unsere fortwährende Einübung von Formen,erfindend, vermehrend, wiederholend: Formen des Sehens,Hörens und Tastens.
6) Alle diese Formen, welche wir sehen, hören,fühlen u. s. w., sind nicht vorhanden in der Aussen-welt, welche wir mathematisch-mechanisch feststellen.
7) Meine Vermuthung, dass alle Eigenschaften desOrganischen selber uns deshalb aus mechanischenGründen unableitbar sind, weil wir selber erst anti-mechanische Vorgänge hineingesehn haben: wir habendas Unableitbare erst hineingelegt.
8) Vorsicht, das sehr Complicirte nicht als etwasNeues zu behandeln.