herrliche schöpferische Mensch soll auf die Frage ant-worten: „bejahst denn du im tiefsten Herzen dieses Da-sein? Genügt es dir? Willst du sein Fürsprecher, seinErlöser sein? Denn nur ein einziges wahrhaftiges Ja! ausdeinem Munde — und das so schwer verklagte Lebensoll frei sein“. — Was wird er antworten? — Die Ant-wort des Empedokles.
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Mag dieser letzte Wink auch einstweilen unverstandenbleiben: mir kommt es jetzt auf etwas sehr Verständlichesan, nämlich zu erklären, wie wir Alle durch Schopenhaueruns gegen unsre Zeit erziehen können — weil wir denVortheil haben, durch ihn diese Zeit wirklich zu kennen:Wenn es nämlich ein Vortheil ist! Jedenfalls möchte esein paar Jahrhunderte später gar nicht mehr möglich sein.Ich ergötze mich an der Vorstellung, dass die Menschenbald einmal das Lesen satt bekommen werden und dieSchriftsteller dazu; dass der Gelehrte eines Tages sichbesinnt, sein Testament macht und verordnet, sein Leich-nam solle inmitten seiner Bücher, zumal seiner eignenSchriften, verbrannt werden. Und wenn die Wälder immerspärlicher werden sollten, möchte es nicht irgendwanneinmal an der Zeit sein, die Bibliotheken als Holz, Strohund Gestrüpp zu behandeln? Sind doch die meistenBücher aus Rauch und Dampf der Köpfe geboren: sosollen sie auch wieder Zu Rauch und Dampf werden.Und hatten sie kein Feuer in sich, so soll das Feuer siedafür bestrafen. Es wäre also möglich, dass einem späterenJahrhundert vielleicht gerade unser Zeitalter als saeculumobscurum gälte; weil man mit seinen Producten ameifrigsten und längsten die Öfen geheizt hätte. Wieglücklich sind wir demnach, dass wir diese Zeit noch