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etwas Nieempfundenes drängt sich zur Äusserung, dieVernichtung des Schleiers der Maja, das Einssein alsGenius der Gattung, ja der Natur. Jetzt soll sich dasWesen der Natur symbolisch ausdrücken; eine neue Weltder Symbole ist nöthig, einmal die ganze leibliche Sym-bolik, nicht nur die Symbolik des Mundes, des Gesichts,des Wortes, sondern die volle, alle Glieder rhythmischbewege nde Tanzge bärde. Sodann wachsen die anderensymbolischen Kräfte, die der Musik, in Rhythmik, Dynamikund Harmonie, plötzlich ungestüm. Um diese Gesammt-entfesselung aller symbolischen Kräfte zu fassen, mussder Mensch bereits auf jener Höhe der Selbstentäusserungangelangt sein, die in jenen Kräften sich symbolisch aus-sprechen will: der dithyrambische Dionysusdiener wirdsomit nur von Seinesgleichen verstanden! Mit welchemErstaunen musste der apollinische Grieche auf ihn blicken!Mit einem Erstaunen, das um so grösser war, als sichihm das Grausen beimischte, dass ihm jenes Alles docheigentlich so fremd nicht sei, ja dass sein apollinischesBewusstsein nur wie ein Schleier diese dionysische Weltvor ihm verdecke.
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Um dies zu begreifen, müssen wir jenes kunstvolleGebäude der apollinischen Cultur gleichsam Steinum Stein abtragen, bis wir die Fundamente erblicken, aufdie es begründet ist. Hier gewahren wir nun zuerst dieherrlichen olympischen Göttergestalten, die auf denGiebeln dieses Gebäudes stehen, und deren Thaten inweithin leuchtenden Reliefs dargestellt seine Friese zieren.Wenn unter ihnen auch Apollo steht, als eine einzelneGottheit neben anderen und ohne den Anspruch einerersten Stellung, so dürfen wir uns dadurch nicht beirren