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gebrochnen Krieges mich zu diesen Gedanken sammelte.Doch würden diejenigen irren, welche etwa bei dieserSammlung an den Gegensatz von patriotischer Erregungund ästhetischer Schwelgerei, von tapferem Ernst undheiterem Spiel denken sollten: denen möchte vielmehr,bei einem wirklichen Lesen dieser Schrift, zu ihrem Er-staunen deutlich werden, mit welchem ernsthaft deutschenProblem wir zu thun haben, das von uns recht eigentlichin die Mitte deutscher EIÖffnungen, als Wirbel undWendepunkt, hingestellt wird. Vielleicht aber wird esfür eben dieselben überhaupt anstössig sein, ein ästhe-tisches Problem so ernst genommen zu sehn, falls sienämlich in der Kunst nicht mehr als ein lustiges Neben-bei, als ein auch wohl zu missendes Schellengeklingelzum „Ernst des Daseins“ zu erkennen im Stande sind:als ob Niemand wüsste, was es bei dieser Gegenüber-stellung mit einem solchen „Ernste des Daseins“ auf sichhabe. Diesen Ernsthaften diene zur Belehrung, dassich von der Kunst als der höchsten Aufgabe und dereigentlich metaphysischen Thätigkeit dieses Lebens imSinne des Mannes überzeugt bin, dem ich hier, alsmeinem erhabenen Vorkämpfer auf dieser Bahn, dieseSchrift gewidmet haben will.
Basel, Ende des Jahres 1871.