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wendeten Worte eintrug: „Es giebt so viele Morgenröthen,die noch nicht geleuchtet haben.“ Hierdurch angeregt nannteNietzsche sein Buch zuerst „Eine Morgenröthe“ und schliess-lich „Morgenröthe.“
Folgende Ansätze zu Vorreden für die Morgenröthe odereine der geplanten Schriften seien noch angeführt:
„Für mich erdacht und für jene aufgeschrieben, welcheeiner herzlichen und feinen Antheilnahme an menschlichenDingen ebenso fähig sind, als sie sich vom zudringlichen Gelüstdes Reformators und Sittenpredigers frei wissen — so mögendiese Gedanken —“
„Werden sich meine Leser einen einzigen Gedanken unddiesen in hundert und aberhundert Wendungen und Beleuch-tungen gefallen lassen? Aber es ist ein Erforderniss der allge-meinen Gesundheit, und man hat Härteres in ihrem Dienstegethan als ein Buch zu lesen, das nicht zu den unterhaltendengehört.“
Eine Vorstufe des Aphorismus 52 der Morgenröthe undNo. 596 d. Bd. tragen gleichfalls die Bemerkung: „Zur Einleitung.“
Anmerkungen.
(Über die Grundsätze für den Text siehe „Vorwort“. Bei den vonPeter Gast näch Dictat hergestellten Reinschriften „die Pflugschar“ (Vgl.Nachbericht S. 396) und „L’Ombra di Venezia“ (Vgl. Nachbericht S. 408)haben wir Nietzsche’s Vorstufen und Entwürfe, so weit sie vorhandensind, verglichen und mehrere Hörfehler und Versehen danach verbessert.— Abkürzungen: MAm Menschliches, Allzumenschliches, Band I;VM = Vermischte Meinungen und Sprüche; W = Der Wanderer und sein