„Schiller’s Idealität zu charakterisiert (aus Körner’sBriefen am besten).“
„Goethe: „ Byron’s Kühnheit, Keckheit und Grandiosität,ist das nicht alles bildend? Wir müssen uns hüten, es stetsim entschieden Reinen und Sittlichen suchen zu wollen. AllesGrosse bildet, sobald wir es gewahr werden.“ Dies aufWagner’s Kunst anzuwenden.“
„Neben einer Moral der Gnade steht eine Kunst derGnade (Inspiration). Beschreibung!“
„Da ich Wagner mit Demosthenes verglichen habe, mussich auch den Gegensatz hervorheben.“
„Ich zweifle nicht, dass dieselben Dinge, in einen dickensüssen Brei eingehüllt, williger geschluckt werden. — Wahrheitenüber Wagner.“
„Dies alles hat sich Wagner oft genug im heimlichenZwiegespräch selber eingestanden: ich wollte, er thäte es auchöffentlich. Denn worin besteht die Grösse eines Charakters,als darin, dass er, zu Gunsten der Wahrheit, im Stande ist,auch gegen sich Partei zu ergreifen?“
„Die höchste Aufgabe am Schluss, Wagner undSchopenhauer öffentlich zu danken und sie gleichsam gegensich Partei nehmen zu machen.“
„Plato’s Abwendung von der Kunst symbolisch - typischam Schluss.“’
— Können wir aus diesen Daten eine klare Vorstellung vondem beabsichtigten Buche gewinnen? Das Meiste wird uns der„Plan“ lehren. Er ist verständlich und in sich geschlossen. Wirhaben es mit einer Schrift über die gegenwärtige Cultur zu thun.Nietzsche will die Umstände schildern, die eine gedeihlicheWeiterentwicklung gefährden. Er nennt die „nationalen“ Be-