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„Vorrede. Ich kenne kein Mittel, um etwas Gutes zuerkennen, als selber etwas Gutes zu machen. Dies giebt unsFlügel, mit denen sich zu manchem entlegenen Neste, in demGutes sitzt, fliegen lässt.“
„Zur Vorrede. Ich möchte meinen Lesern den Rathgeben: das Kennzeichen, dass sie in die Empfindung desVerfassers eingedrungen sind — — —
Aber hier lässt sich nichts erzwingen. Eine Reise be-günstigt. “
„Es giebt Leser, welche den etwas hochtrabenden undunsicheren Gang und Klang meiner früheren Schriften demvorziehen, was ich gegenwärtig anstrebe — möglichste Be-stimmtheit der Bezeichnung und Geschmeidigkeit aller Be-wegungen, vorsichtigste Mässigung im Gebrauch aller pathetischenund ironischen Kunstmittel. Mögen jene Leser, welche sichihren Geschmack nicht verkümmern lassen wollen, an diesenhier mitgetheilten Arbeiten etwas Willkommenes zum Ersatzdafür erhalten, dass ich ihnen den Verdruss machte, meinenGeschmack in diesen Dingen zu verändern. Sind wir uns dochallmählich in so vielen und grossen Bestrebungen so unähnlich,so fremd geworden, dass ich bei dieser Gelegenheit, wo ichnoch einmal zu ihnen reden muss, nur von der harmlosestenaller Differenzen, der Stil-Differenz, reden möchte.“
„Ich wünsche, dass billig denkende Menschen dieses Buchals eine Art Sühne dafür gelten lassen, dass ich früher einergefährlichen Ästhetik Vorschub leistete: deren Bemühen war,
alle ästhetischen Phänomene zu „Wundern“ zu machen.--
Ich habe dadurch Schaden angestiftet unter den AnhängernWagner’s und vielleicht bei Wagner selbst, der alles geltenlässt, was seiner Kunst höheren Rang verleiht, wie begründetund wie unbegründet es auch sein mag. Vielleicht habe ichihn durch meine Zustimmung seit seiner Schrift über „dieBestimmung der Oper“ zu grösserer Bestimmtheit verleitet und
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