Druckschrift 
11 : Abth. 2, Nachgelassene Werke ; Bd. 3 (1901) Unveröffentlichtes aus der Zeit des Menschlichen, Allzumenschlichen und der Morgenröthe : (1875/76 - 1880/81.)
Entstehung
Seite
400
Einzelbild herunterladen
 

400

Dreizehn Monat, bis die Mutter des Kinds genesen.

Ists denn ein Elephant gewesen?

Oder gar eine lächerliche Maus?

So sorgt sich der Vater. Lacht ihn nur aus.

Verschiedene Pläne und Entwürfe zu Vorreden giebt esebenfalls, die aber alle liegen blieben. Wir bringen zwei der-selben am Anfang unseres Bandes. Andere Entwürfe zeigendie Absicht, auf die Wendung, die der Autor in seinen Grund-anschauungen gemacht hatte, hinzuweisen:

Lesern meiner früheren Schriften will ich ausdrücklicherklären, dass ich die metaphysisch künstlerischen Ansichten,welche jene im Wesentlichen beherrschen, aufgegeben habe:sie sind angenehm, aber unhaltbar. Wer sich frühzeitigerlaubt öffentlich zu sprechen, ist gewöhnlich gezwungen,sich bald darauf öffentlich zu widersprechen. [Vgl. vorneNr. 26.]

Vorrede. Nöthig, den ganzen Positivismus in mich auf-zunehmen, und nun doch noch Träger des Idealismus zu sein.

Einleitung. An Goethe zu erinnernwenn einerredet, soll er positiv reden.

Den Beschluss des Buches sollte der Epilog machen,welchen wir im Text abgedruckt haben. Eine andere Notizlautet:Zum Schluss: Vernunft und WissenschaftdesMenschen allerhöchste Kraft!

DasMenschliche, Allzumenschliche erschien Anfang Mai1878. Nietzsche fasste, durch Missverständnisse und falscheAuslegungen, welche sein Werk erfuhr, veranlasst, den Entschluss,sich genauer und klarer, als es dort geschehen war, über dieÄnderung seiner philosophischen und. künstlerischen Richtungauszusprechen. Der Sommer 1878 ist den ersten Aufzeichnungenzu einer Schrift gewidmet, die diesen Zweck verfolgen sollte.