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11 : Abth. 2, Nachgelassene Werke ; Bd. 3 (1901) Unveröffentlichtes aus der Zeit des Menschlichen, Allzumenschlichen und der Morgenröthe : (1875/76 - 1880/81.)
Entstehung
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Wenigen zu leiden haben: oder dass hier erst ihre Erleb-nisse anfangen: für grobe Naturen giebt es da keineProbleme. Dass man seinen Helden gegenüber fest-hält, er sei nicht non plus ultra, sondern ein tüchtigerMensch, zeichnet jeden guten Dichter aus. Die Halb-götter-Geschichten bedürfen wenig Talent, grobe Farben,

sie werden der Masse erzählt. Es sind ideale Räuber-und Gespenster-Geschichten. Wer sich in seine Heldenund deren Erlebnisse verliebt, ist nicht ersten Ranges,

denn er- muss arm sein. Mit prächtigen, ent-zückenden Stoffen und Helden geben sich die Armenab, welche nicht ohne Weiteres glauben, dass andere siefür reich halten.

493 -

Die wirksamen Schriftsteller merken, dass Wortenur Andeutungen sind, dass man nichts vollenden dürfeund dass die Schriftsteller darin Vortheile vor den Malernhaben.

494.

Manche mögen sagen und schreiben, was sie wollen es ist immer etwas darin von guter Musik. Und beianderen etwas von schlechter. Bei den Meisten fehltalle Musik.

5. Malerei.

495 -

Die italiänischen Maler haben dieheilige Ge-schichte so schön zurückübersetzt, alle rührenden Scenender Familie entdeckt, alle jene Augenblicke, wo ein be-deutender Mensch einen Augenblick für mehrere un-