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„Nehmt meine Kunst an: denn dann habt ihr
Deutschen eine Kunst, die sich neben der der anderenNationen sehen lassen kann, „die deutsche Kunst“, — zu-nächst zwar nur „eine deutsche Kunst“, aber nun sollbewiesen werden, wie gerade diese Kunst dem Wesender Deutschen entspricht, aus ihm gewachsen ist: Stoffe,Gedanken, Musik u. s. w.“ — Dies ist Wagner’s Artfür seinen Ruhm zu sorgen: er will, eine Nation sollefür ihn eintreten und ihn in sich und ihren „Ruhm“ auf-nehmen. Dies Spiel ist noch nie so offen gespieltworden, — Grund, warum es bis jetzt nicht gelungen ist.Später, wenn Wagner todt ist und seine Schriften ver-gessen sind, ist so etwas möglich. Inzwischen bemächtigensich die Musiker aller Völker seiner Musik und in Kürzewird es nicht mehr wie deutsche, sondern wie „Musik“klingen. —■ Es ist die Musik der grossen Oper.
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Da jedes Ding bei längerem Bestehen etwas Würdehaben will, so sehen wir auch die Wagnerische Kunstnach allem greifen, was im Stande ist, Würde zu ver-leihen: Christenthum, Fürsten- und Adelsgunst u. s. w.Gar zu gern möchte sie einen Heiligenschein, aber wosind die Mächte, welche solche zu vergeben hätten!
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Man verlangt von der Musik, sie solle märchenhaft,seltsam, unverständlich sein: wovon frühere Zeiten garkeine Vorstellung hatten. Ja festlich, lustig, gesellig,innig, feierlich! Aber —