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vielleicht erreichen wir hier einen Vorsprung über unsereZeit. Der heroische Mensch, der vom Kampf und den Stra-pazen und dem Hasse ausruht und sich des Pathos schämt —und dort der Priester!
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Aus Mitleid mit den Anderen uns religiös stellen?Pfui! Wir müssen sie zu unserer Tapferkeit er-heben! Und das ist möglich! Sei es selbst durch denFatalismus!
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Wir würden jetzt die Neigung zu religiösen Ver-zückungen mit Abführmitteln behandeln.
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Religion nouvelle:
1. Für seltene Momente aufgespart.
2. Verehrung der Aufopferungslust.
3. Kein Gott, kein Jenseits, keine Belohnung undBestrafung.
4. Kein Beschuldigen mehr, keine Gewissensbisse,aber Vernunftsbisse.
5. Das Ich restituirt.
6. Das Schöne empfunden als das sich opfernde Ich.
7. Keine allgemeine Menschenliebe, sondern Herr-schaft der Triebe.
8. Die höchste Klugheit als Norm genommen, alsgemein und nicht verehrt deshalb, weil gewöhnlich.
9. Die Unklugheit der Grossmuth bewundert. DasMitleiden eine Schwäche und Erholung — concedirt.
10. Nicht als Opferung für andere verehrt, sondernals der volle Sieg des einen Affects über die anderen,so dass wir das Leben, die Ehre u. s. w. ihm weihen:also die Fülle der Passion ist das Wesentliche.